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Paradiesstraßenzeile Wangen
[1] Geschäfte & Arbeitsagentur, [3] Fidelisbäck, [5] Geschäftshaus, [7] Cafe Walfisch, [9] Geschäftshaus
N
M 1:160
LED 594 Einzelteile | ED 22.o3.19
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Schwierigkeit:
als Profi-Modell sehr kleine Teile und Detailschnitte
Maße ca. 37,5 cm x 19,5 cm x 12,5 cm (b/t/h)
18 Seiten DinA4 empfohlen 16x in 160 g/m2
KLartonmodellbogen23 MB
V.2.0 vom 9.4.19 mit Detailverbesserungen
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 Informations-Links:
 Wikipedia Bahnhof Wangen Liste der Kulturdenkmale von Wangen/A.
12 Meilensteine zu WangenStadt Wangen im Allgäu: 12 Meilensteine

Die Paradiesstraße zählt zu den ältesten Straßen der Stadt Wangen und führt vom Martinstor zum Marktplatz. Die Häuser haben zwar ihren Ursprung im 16. Jahrhundert, mussten aber nach dem Stadtbrand von 1793 neu aufgebaut werden. Die Rückseite dieser Zeile, der Kellhof, gilt als die Keimzelle der Stadt, die zunächst dem Kloster St. Gallen gehörte.
Das Treppengiebelhaus Nr.[1] war als Gasthaus zum Engel das bedeutenste Gasthaus der Stadt, in dem die Kaiser und die adligen Besuche der Stadt logierten.
Haus Nr.[3] ist als Fidelisbäck weithin bekannt, wurde 1505 erstmals als Bäckerei erwähnt und hat seinen Namen von Fidel Hasel, der 1822 die Bäckerei von seinem Vater Fidel übernahm. Der Fidelisbäck feierte in 2005 sein 500. Jubiläum.
Haus Nr.[5] wechselte 1655 seinen Besitz vom Stadtarzt Franz Schütz an den Apotheker Johann Jakob König, der dort die Apotheke am Martinstor führte, die bis 1728 in diesem Haus war. Der Name Stoppel-Haus kommt von der Familie Stoppel, die dort 1900 ein Musikgeschäft eingerichtet hatte.
Haus Nr.[7] war ab 1796 die Bäckerei-Wirtschaft Langenbeck und ab 1883 das Wirtshaus zum Walfisch nach dem historischen Wandgemälde an der Hauswand über die biblische Jonasgeschichte mit dem Walfisch. Heute ist dort eine Bäckerei mit Weinstube und Café.
Haus Nr.[9] wurde 1611 als Wirtshaus zum Hecht des Bürgermeisters Heinrich Mauch erwähnt. Noch im 19. Jahrhundert nannte man es das Mauch'sche Haus, weil die Familie Mauch viele verdiente Pfarrer, Bürgermeister, Juristen und Ratsschreiber der Stadt stellte.

  (c) Dieter Welz, Ulm  |  Jede Weiterveröffentlichung dieser Modellbögen ist grundsätzlich nur mit meiner Zustimmung zulässig.